Fragt Rudolfsheim-Fünfhaus! BV Zatlokals Antworten auf eure Fragen

Gespeichert von Chronik-Redaktion am 12. März 2018 - 12:03
Tags: Stadt gestalten

Portrait Gerhard Zatlokal

Fragt Rudolfsheim-Fünfhaus! Bezirksvorsteher Gerald Zatlokal beantwortet die Fragen der Nachbarinnen und Nachbarn, gibt einen kurzen Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018:

 

Wie sollen die leerstehenden Geschäftslokale v.a. in und rund um die Märzstraße belebt werden?

Der Bezirk kann es nicht beeinflussen. HausinhaberInnen nehmen sich eher Personen als MieterInnen, die relativ hohe Mieten zahlen können. Wenn keine Mieter gefunden werden, bleibt eine Leerstehung des Geschäftslokales. Eine Änderung des Mietrechtsgesetzes wäre notwendig.


Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal beantwortet die Fragen der FragNebenan-Nachbarn. Copyright: BV 15

 

Gibt es Pläne, den 15. Bezirk grüner zu machen und mit mehr Radwegen auszustatten?

Ja. Es kommt ein neuer Park in der Geibelgasse. Bei der Umgestaltung der Wasserwelt wurden zusätzlich ca. 20 neue Bäume gepflanzt – teilweise auch im Straßenbereich. Der 15. Bezirk hat viele Radwege neu dazubekommen, z.B. Fahrradstraße – Goldschlagstraße vom Gürtel bis zur Johnstraße – soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden.

 

Könnte entlang der Westbahnstrecke eine Grünverbindung vom Westbahnhof bis in den Wienerwald mit Spazier- und Radweg errichtet werden?

Im Prinzip ja – wobei der Anteil des 15. Bezirkes ein ganz minimaler ist, nämlich vom Gürtel bis Johnstraße. Ab der Johnstraße bis Stadtgrenze ist 14. Bezirk zuständig. Die Randbebauung in der Felberstraße wird verkehrsberuhigt und fußgängerfreundlich gestaltet.

 

Wird die Hundezone im Reithofferpark saniert?

Wir haben die MA 42 gebeten die Hundezone zu überprüfen und notwendige Mängel zu beheben.

 

Gibt es Pläne, die Johnstraße zur Wohn- und Einkaufsstraße aufzuwerten?

Die Johnstraße ist eine überregionale Nord-Süd-Verbindung, wo auch der Bezirk keine Möglichkeit hat verkehrsberuhigte Maßnahmen zu setzen.

 

Was war Ihr wichtigstes Projekt im Jahr 2017?

  • Gespräche führen mit Unternehmern, dass sie sich im Bezirk ansiedeln. Wichtig dazu wäre die Unterstützung der WIKO. Es wurde immer wieder probiert, bestehende oder neue Einkaufsstraßen mit Förderungen zu beleben. Dies hat jedoch sehr wenig Nachhaltigkeit, da nach Ende der Förderungen, viele Unternehmer  zusperren bzw. wieder absiedeln.
  • Fertigstellung der Wasserwelt.
  • Schaffung eines Vorplatzes vor der Schule Gasgasse 6.

 

Auf welches Projekt 2018 freuen Sie sich am meisten?

Es gibt sehr viele Projekte, die 2018 begonnen bzw. umgesetzt werden. Ich möchte drei davon herausnehmen:

  • Umsetzung der „Verkehrsberuhigung Goldschlagstraße“ (Gebiet: Märzstraße, Gürtel, Felberstraße, Tannengasse, Reithofferplatz
  • Beginn der Planungen Wohnstraße Pelzgasse
  • Umbau der Kauergasse, damit für die SchülerInnen der NMS mehr Verkehrssicherheit geschaffen wird. Fortsetzung zur fußgängerfreundlichen Querung der Mariahilferstraße, Verbreiterung des Gehsteiges von der Mariahilfer Straße zur Schule, Neugestaltung des Kreuzungsplateaus Jurekgasse/Kauergasse.