10 Tipps, wie Nachbarn gemeinsam Geld sparen

Gespeichert von Angela am 20. Oktober 2017 - 12:13
Tags: Nachbarschaft

10 Tipps zum Geld sparen mit den Nachbarn

Eine Tasse Zucker borgen oder kurz die Katze nebenan füttern. Es ist ganz leicht, Nachbarinnen und Nachbarn zu finden, die gemeinsam mit dir Geld sparen möchten.

  1. Leihen & gemeinsam nutzen statt kaufen
    Wer braucht schon wirklich ein eigenes Waffeleisen oder einen Schwingschleifer, wenn es das in der Nachbarschaft schon x-fach gibt? 
    Empfiehlt sich auch für alle, die zum Beispiel Nordic Walking erst einmal ausprobieren möchten, bevor sie sich entscheiden, selbst Stöcke zu kaufen. 
    Geld sparen gemeinsam mit den Nachbarn? Hier findest du 10 Tipps. Zum Beispiel: Eine Bohrmaschine einfach gemeinsam nutzen.
     
  2. Mengenrabatte oder Foodcoop gemeinsam nutzen
    2+1, 1+1 gratis oder wie auch immer die Rechnung ist – in größeren Mengen sind Dinge oft günstiger. Nutzt das doch gemeinsam.
    Foodcoops machen sich das auch zunutze. Fragt doch mal, was es in eurer Nähe gibt! 
     
  3. Versandkosten oder Anfahrtskosten sparen
    Den Installateur zur Thermenwartung gemeinsam beauftragen und sich die Anfahrtskosten teilen. Gemeinsam Möbel bestellen und die Speditionskosten halbieren. Da finden sich sicher noch mehr Beispiele.
     
  4. Gemeinsam surfen
    Mit seinen Mitbewohnern macht das fast jeder. Wieso nicht mit den Nachbarn? WLAN teilen und die Kosten halbieren. Wenn ihr das machen wollt, wählt am besten gleich ein entsprechend hohes Datenvolumen oder eine Flatrate. 
     
  5. Sich Sachen schenken lassen oder tauschen
    In eurer Nachbarschaft auf FragNebenan werden immer wieder Dinge verschenkt. Möbel, Kinderkleider, Spiele, und, und, und. Oder tauscht Bücher, die ihr schon gelesen habt, gegen welche, die ihr noch nicht kennt.
     
  6. Obst und Gemüse gemeinsam mit anderen anbauen
    Macht bei einem Gemeinschaftsgarten mit. Oder erntet wild. In Wien oder in Graz haben wir die Nachbarn nach Tipps gefragt. Ihr könnt sie aber auch einfach selbst fragen ;)
     
  7. Gemeinsam kochen
    Größere Mengen zu kochen ist günstiger. Alle können etwas mitbringen. Ihr spart Strom. Und zudem ist zusammen Essen auch viel netter!
     
  8. Fahrgemeinschaften bilden
    Ob zur Arbeit, zum Baumarkt oder ins Wochenende. Viele Nachbarn haben nicht nur ein Auto sondern freuen sich über eine nette Begleitung und eine niedrigere Tankrechnung.
     
  9. Gemeinsam Musik hören oder Filme streamen
    Ein Spotify Familienabo kostet 14,99 und bis zu 6 Leute können es nutzen. Das heißt, 6 Nachbarn könnten für jeweils 2,50 im Monat selber bestimmen, welche Musik sie hören möchten. Bei Netflix ist das Premium-Abo für bis zu 4 Geräte nutzbar. Monatlich 14 Euro durch vier Nachbarn macht 3,50 Euro für jeden! 
     
  10. Nachbarn vom Urlaub profitieren lassen
    Ihr fahrt drei Wochen weg und der Kühlschrank ist voll? Die Nachbarn freuen sich vielleicht über Essen. Du dich über ihren Blumengießdienst. Und vielleicht gibt's ja eine Revanche. 

 

Hast du noch mehr Ideen? Dann schreib uns einen netten Kommentar. Oder frag einfach auf FragNebenan deine Nachbarinnen und Nachbarn.

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Kommentare

Ich habe ein Auto, das ich ca. einmal wöchentlich brauche, ansonsten steht es. Seit Sommer habe ich es sporadisch ein paar Male verborgt, um meine Kosten zu reduzieren. Gerne hätte ich einen oder mehrere Leute meiner Umgebung (1230 Wien Mauer) gefunden, die an einem fixen regelmässigen Carsharing interessiert wären. Falls es auf dieser Plattform so jemand gibt, bitte bei mir melden!

Ad "gemeinsam Surfen": Da ist Vorsicht geboten. Die Verantwortung eines etwaigen Missbrauchs lastet dann bei demjenigen, der den Internetzugang zur Verfügung stellt. "Mitbenützer" können für den Betreiber dann ein rechtliches Risiko werden. Das ist dann teilweise schon in einer Familie unangenehm, Verfälle zu "regulieren".
Seitens des Verbrauchs (Bandbreite, Datenvolumen) oder Aufstellungsortes (davon hängt die WLAN-Empfangsqualität und damit der Durchsatz ab) muss Einigkeit und herrschen. Da kann es schnell zu Streitereien kommen. Auch wenn eine Störung vorliegt, kann immer nur einer diese beheben, bzw. andere bräuchten in Abwesenheiten Zugang zur anderen Wohnung (z.B. WLAN-Router neu starten, Defekt etc.).
Also alles in allem: eine etwas haarige Sache und wirklich nur für Gruppen zu empfehlen, die sich wirklich sehr gut kennen und einander vertrauen, also so eine Konstruktion wirklich zu tragen vermögen.
Eine mildere Variante wäre, die Zugangsdaten des Nachbarn nur im Notfall zu verwenden. Optimal, wenn z.B. 2 Wohnungen unterschiedliche Internet-Provider haben. Dann hat man eine höhere Verfügbarkeit bei Ausfall (auch wenn man da nicht direkt Geld spart), allerdings auch mit all den oben genannten "Gefahren".