Was FragNebenan-Nachbarn von Floridsdorf wissen wollen

Gespeichert von Stefan am 8. Dezember 2017 - 14:52
Tags: Stadt gestalten

Nachbarn fragen Floridsdorf

Freiflächen, die Wohnbauten weichen müssen. Die Aufwertung von Schlingermarkt, Floridsdorfer Spitz und Floridsdorfer Hauptstraße. Künftig geplante Bauvorhaben. Das sind die Themen, die Floridsdorf bewegen! Wir haben die Nachbarinnen und Nachbarn um ihre Fragen an den 21. Bezirk gebeten. Die Fragen, die die meisten Nachbarn interessieren, haben wir wie angekündigt mit der Bitte um Beantwortung an Bezirksvorsteher Georg Papai weitergeleitet. Und er hat bereits geantwortet.
 

Die Fragen, die die meisten Nachbarn interessieren

  • Warum werden in Floridsdorf immer mehr Freiflächen für Wohnbauten geopfert? Werner und zwölf Nachbarn
  • Wann werden der Schlingermarkt, der Floridsdorfer Spitz und die Floridsdorfer Hauptstraße aufgewertet? Johann, Claudia, Irene und acht Nachbarn
  • Welche geplanten Bauvorhaben gibt es in Floridsdorf und welche Flächen werden dafür verwendet? Gisela und zehn Nachbarn
  • Wann kommt endlich ein Parkpickerl in Floridsdorf? Christine und acht Nachbarn
  • Werden zusätzliche Radwege gebaut? Silvia und sechs Nachbarn

Nachbarinnen und Nachbarn gestalten Floridsdorf!  FragNebenan - das Netzwerk für deine Nachbarschaft. Jetzt kostenlos mitmachen!

Weitere offene Fragen

  • Was wird gegen die Kärtchenstecker getan, die zu Hunderten Karterl auf den Autos anbringen? Werner und vier Nachbarn
  • Wie geht es mit der Verbauung des Donaufeldes weiter? Johann und drei Nachbarn
  • Was ist die größte Herausforderung für Floridsdorf 2018? Marie und zwei Nachbarn
  • Könnte man beim Grössing-Park Tischtennistische aufstellen? Margit und ein Nachbar
  • Wann wurd Strebersdorf besser ans Öffinetz angeschlossen? Ruth und eine Nachbarin
  • Wann wird in Stebersdorf die Straßenbeleuchtung ausgetauscht? Ruth und eine Nachbarin
  • Wann wird es endlich echtes Breitband-Internet geben? Christian
  • Was wird getan, um die Radfahrer von den Gehsteigen zu holen? Werner
  • Was wird gegen den vielen Hundekot auf den Straßen getan? Brigitte

Die Fragen sind gekürzt und zusammengefasst. Die Originalformulierungen findet ihr beim Aufruf-Posting auf FragNebenan. Könnt ihr eine der Fragen vielleicht beantworten? Dann freuen wir uns über eure Kommentare. Wenn ihr die Themen diskutieren wollt, postet sie am besten direkt auf FragNebenan in eure Nachbarschaft.

Kommentare

Zum Thema Freiflächen:
Warum werden die Straßen zugepflastert, statt die Alleen zu erhalten? Müssen neue Straßen so eng sein oder wären neue Alleen nicht menschlicher? Müssen die Gehsteige und Radwege so schmal sein?

Zum Thema Schlingermakt:
Wie kann man den Schlingermakrt ohne Kunden retten? Gar nicht!
Daher die Frage: "Wer soll dort hinfahren, einkaufen und Zeit verbringen und warum?"
Vorschlag: Großzügig den Schlingermarkt unterkellern, um Parkplätze zu schaffen (mit Fußgängern und Radfahrern allein wird es nicht reichen), den Schlingermarkt "aufstocken", um darüber Restaurants und Treffpunkte zu bauen, in denen es sich lohnt seine Zeit zu verbringen (siehe Millenium Tower oder Donauzentrum) ... Wenn der Baubewilligungsmechanismus das nicht verhindert, findet sich vielleicht jemand, der das finanziert. Wenn nicht, haben wir weiiterhin baufällige Ruinen dort stehen.
usw. usw.

Ich hoffe sehr das wir niemals das Parkpickerl bekommen

Zur immer dichter werdenden Verbauung: Langfristig wird es kaum ohne Dach- und Fassadenbegrünung an ebendiesen Neubauten gehen, da schon jetzt in Bezirksteilen, die wenig oder kein Grün haben, die Temperaturen im Sommer ähnlich hoch sind wie in völlig grünarmen, dicht verbauten inneren Stadtteilen.

ich hoffe auch sehr, dass wir kein flächendeckendes Parkpickerl bekommen!!! Die meisten Gegenden in Floridsdorf haben genug Parkplätze. Und dort wo es knapp ist - bei U-Bahnstationen z.b. - gibt es eh schon Kurzparkzonen. Wenn man mal keinen Parkplatz DIREKT bei der gewünschten Adresse bekommt dann geht man eben ein Stück, Bewegung ist gesund! Und auch ein Parkpickerl garantiert keinen Parkplatz am gewünschten Ort!

Ich hätte schon gerne ein Parkpickerl in Floridsdorf. Es muss ja nicht flächendeckend sein, aber rund um die U-Bahn-und Schnellbahn-Stationen wäre es sinnvoll.
Bei unserer U-Bahn-Station merkt man den Pendler-Verkehr sehr stark. Hier kommen in der Früh die Autos aus anderen Bezirksteilen, aus NÖ und aus dem Ausland (Wochenpendler Mo-Fr). Sie parken überall: im Grünstreifen, vor Einfahrten, vorm Schutzweg, an den Kreuzungen (im 5m-Bereich) und daneben stehen Park&Ride-Anlagen, die noch jede Menge Kapazität haben.
Solange das Parken kostenlos ist, werden die Garagen nicht genutzt. Ich erwarte mir durch die Parkraumbewirtschaftung (ob Parkpickerl oder Kurzparkzonen ist vorerst einmal nicht so wichtig) viel weniger Autoverkehr in unserer Siedlung und in Folge dessen, mehr Lebensqualität, bessere Luft, weniger Lärm und mehr Sicherheit, denn manche Pendler halten sich gar nicht an das Tempo 30. Das wären mir die 150 Euro im Jahr jedenfalls wert. Auch wegen der Kinder.

Ich vermisse eine Nord-Süd-Verbindung durch das Donaufeld - es scheint hier keine weitere Verbindung zwischen Donaufelder Straße und Oberer Alter Donau angedacht zu sein , nicht einmal für Fußgänger. Da der Verkehr nur quer über die Nordmanngasse und die Floridusgasse führen kann, werden durch diese schmalen Straßen dann nicht nur Tausende Donaustädter mit ihren PKWs sondern auch der gesamte öffentliche Verkehr geführt werden. Was das dann bedeutet, sieht man bereits an Freitagen in der Fultonstraße - diese Kreuzung wird dem nicht gewachsen sein. Von der Politik gibt es hier keine Antworten außer dass das Gebiet ohnedies verkehrberuhigt sein soll.
Außerdem werden immer mehr Alleebäume abgeschnitten - teilweise auch in ca. 1-2m Höhe und natürlich nicht neu bepflanzt sondern die Stämme werden stehen gelassen (z.B. schon seit Monaten in der Fultonstraße). Ersatzpflanzungen erfolgen zwar im Bezirk aber nur am Stadtrand. Eine stärkere Begrünung und weniger Bodenversiegelung sollten eigentlich mittlerweile vorrangiges Ziel sein! Leider geht es aber nur um möglichst dichte Verbauung!

Wir Floridsdorfer haben keinen Nutzen davon, sondern nur KOSTEN! Es gibt ja ohnehin rund um die Schnellbahn und Amtshaus sowie Floridsdorfer Hauptstraße und Pragerstraße sooo viele Kurzparkzonen, dass sich ein Einkauf dort kaum lohnt.

Es würde genügen, wenn Autos aus anderen Bundesländern und Ländern allein Parkgebühr bezahlen müssten. Sonst hilft ein Parkpickerl überhaupt nicht, sondern kostet uns Floridsdorfern nur Geld.