Was FragNebenan-Nachbarn vom Alsergrund wissen wollen

Gespeichert von Chronik-Redaktion am 10. Januar 2018 - 11:13
Tags: Stadt gestalten

Nachbarn fragen den Alsergrund

Die Umgestaltung des Arne-Carlsson-Parks. Mehr Grün. Leerstehende Geschäftslokale. Das sind die Themen, die den Alsergrund bewegen! Wir haben die Nachbarinnen und Nachbarn um ihre Fragen an den 9. Bezirk gebeten. Die Fragen mit den meisten "Danke" leiten wir mit der Bitte um Beantwortung an Bezirksvorsteherin Martina Malyar weiter.
 

Die Fragen, die die meisten Nachbarn interessieren

  • Wie lautet der Plan für die Umgestaltung des Arne-Carlsson-Parks und was bedeutet der Bau der U5-Station für den Verkehr an der Kreuzung Spitalgasse/Währinger Straße sowie für die Bäume im Park? Jan und 6 Nachbarn
  • Was sind die Pläne für mehr Grün im Bezirk? Raimung und 5 Nachbarn
  • Was wird getan, um die vielen leerstehenden Geschäftslokale wieder zu beleben? Barbara und 4Nachbarn
  • Warum wurden in der Alserbachstraße 6 Parklplätze zu Gunsten von Bäumen aufgelassen, obwohl es gegenüber einen Park gibt? Wolfgang und 3 Nachbarn
  • Was wird getan, um die Skateboardanlagen der Friedensbrücke statt der Betrunkenen wieder für Kinder zu öffnen? Mariana und 2 Nachbarn
  • Welche zusätzlichen Parkmöglichkeiten sind geplant? Walter und 2 Nachbarn

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Die Fragen sind gekürzt und zusammengefasst. Alle Fragen inkl. der Originalformulierungen findet ihr beim Aufruf-Posting auf FragNebenan. Könnt ihr eine der Fragen vielleicht beantworten? Dann freuen wir uns über eure Kommentare. Wenn ihr die Themen diskutieren wollt, postet sie am besten direkt auf FragNebenan in eure Nachbarschaft.

Kommentare

zu den Fragen nach aufgelassenen bzw. zusätzlichen Parkplätzen -
finde die Tendenz "Rückbau von Abstellflächen zugunsten Rückgewinnung des öffentlichen Raumes für die Allgemeinheit" absolut richtig und zeitgemäß!

Ohne böse Unterstellungen machen zu wollen: die Frage nach der Skateboard-Anlage klingt für mich ein wenig nach dem Vorwurf, dass die Obdachlosen, die sich dort regelmässig zur Essenausgabe versammeln, alles „Betrunkene” seien. Ich passiere die Anlage zweimal täglich und in den allermeisten Fällen skaten dort Jugendliche.

Parkplätze, wo Menschen ihr Auto das sie auch brauchen, abstellen können ist auch öffentlicher Raum für die Allgemeinheit. Noch zwei Stauden mehr nützen niemandem und stellen in diesem Falle nur lästigen Pflanz dar. Dies in diesem Fall sogar wortwörtlich. Wo hingegen viele Vertrottelungen in letzter Zeit zwar scheinbar zeitgemäß sind aber dadurch nicht nützlicher werden! Und wenn "die Rückgewinnung des öffentlichen Raumes für die Allgemeinheit" zur faschistischen Keule wird, dann ist das nicht mehr lustig! Selbst wenn es die Mehrheit sein sollte (was es sicher nicht ist), so bedeuten das nicht daß das Faustrecht der Mehrheit immer gilt. Deshalb haben wir, Gott sei Dank, auch eine repräsentative Demokratie. Ich weiß daß dies in Zeiten von Schwarz/Blau etwas schwer zu verstehen ist. Aber Verfassung kann man nachschlagen.

Habe ihre Antwort erst jetzt gelesen und muss ihnen widersprechen...
Sobald sie ihr Auto wo auch immer abstellen, wird dieser Platz ausschließlich von ihnen okkupiert und ist für die Öffentlichkeit nicht mehr nutzbar, im Gegensatz zu den zwei Stauden, die ihnen vielleicht lästig sein, anderen aber durchaus sinnvoll erscheinen mögen, wozu auch immer....