Fragt Penzing! BV Kalchbrenners Antworten

Gespeichert von Chronik-Redaktion am 15. Februar 2018 - 11:00
Tags: Stadt gestalten

Portrait Andrea Kalchbrenner

Fragt Penzing! Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner beantwortet die Fragen der Nachbarinnen und Nachbarn, gibt einen kurzen Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018:

 

Wann wird die S45 oder die U4 bis Auhof verlängert?

Hier kann der Bezirk keine Auskunft geben, da die Zuständigkeit bei den Wiener Linien und der ÖBB liegt.

 

Könnten die Intervalle der 51A in der Früh verkürzt werden?

Auch hier liegt die Zuständigkeit leider nicht beim Bezirk. Es wurde bereits mehrfach eine Intervallverkürzung gefordert.

 

Könnten bei der Hütteldorfer Straße Höhe Hickelgasse ein zusätzlicher Zebrastreifen und ein Postkasten geschaffen werden?

Hier übermittle ich Ihnen beiliegend die Stellungnahme der MA 46 aus dem Jahr 2017. Betreffend dem Postkasten müssten sich die Bürger direkt an die Österreichische Post AG wenden.

 


Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner beantwortet die Fragen der FragNebenan-Nachbarn. Copyright: keinrath.com

Wann wird die Unterführung im Bereich Kennedybrücke stadtauswärts auf zwei Spuren erweitert?

Im Bereich Kennedy-Brücke gibt es stadtauswärts keine Unterführung. Falls die stadteinwärts führende Unterführung gemeint ist, wäre die Bezirksvorstehung Hietzing zuständig.

 

Könnten die Intervalle der S80 von Purkersdorf nach Hirschstetten verkürzt werden?

Auch hier liegt die Zuständigkeit leider nicht beim Bezirk. Es wurde bereits mehrfach eine Intervallverkürzung gefordert.

 

Könnten mehr Grünflächen als Blumenwiesen/Bienenweide inkl. Erklärung umfunktioniert werden?

Es gibt bereits 2 bestehende Pilotprojekte. Die Bürger können mir gerne Standortwünsche zur Überprüfung übermitteln.

 

Was war Ihr wichtigstes Projekt im Jahr 2017?

Wichtigstes Projekt 2017 war die Fertigstellung des neuen Parks in der Waidhausenstraße.


Auf welches Projekt von 2018 freuen Sie sich am meisten?

Auf die Eröffnung der AHS in der Steinbruchstraße.

 

Orte:  1140 Penzing

Kommentare

Warum sollte man in Zukunft Fragen stellen, wenn die Bezirksvertretung eh für nicht zuständig ist?

Gute Frage, noch besser: wofür brauchen wir diese (extrem teure) Bezirksvertretung überhaupt? Hier kann die Verschlankung gleich einmal ansetzen!

Frau Kalchbrenner macht es sich bei manchen Fragen ein bisschen einfach, wenn sie auf Unzuständigkeit verweist. Natürlich ist nicht so, dass die BV alles durchsetzen kann, was sich zwei, drei Hansln wünschen. (Zebrastreifen zum Merkur und dann am besten auch noch zum Stammbeisl und zur Trafik.) Wenn aber ein dringliches Anliegen vorliegt, macht es schon einen Unterschied, wenn das bei den zuständigen Stellen auch von politischer Seite betrieben wird.

Den Unmut in Euren Postings verstehe ich gut, weil die Antworten formal richtig sind, aber einfach unzufriedenstellend und nicht lösungsorientiert.
Ich hab die Frau Bezirksvorsteher auch schon mehrfach um Ihre Stellungnahme gebeten, und da hat sie von sich aus die zuständigen Institutionen um eine Stellungnahme ersucht und eingeholt. Mühsam, nicht wahr ?

Ein verzichtbares Amt!!!

Jawohl, ein verzichtbares Amt!

Also ich habe es auch schon versucht, Frau Kalchbrenner LÄSST in nichtssagenden Floskeln ausweichend antworten, ihre Mitarbeiterinnen verweisen auf die Nichtzuständigkeit oder antworten mit "die Zahlen belegen", diese konnten sie aber nie belegen,.....
Und wenn eine Bezirksvorsteherin bspw. nicht einmal ein Bordell unmittelbar neben Kindergarten/Volksschule verhindern kann (weil überraschender Weise nicht zuständig) dann ist das ein Armutszeichen sondergleichen und beweist, dass diese Institution definitiv verzichtbar ist.

Herzlichen Dank für die ausführlichen und informativen Antworten !

Auf der Seite der Hadikgasse gibt es keine Unterführung für den stadtauswärtsführenden Verkehr und deshalb braucht unsere Bezirksvorstehung dazu auch nichts zu sagen, Die Frage bei Frag Nebenan war allerdings ob auf der Penzinger Seite nicht auch eine Unterführung gebaut werden könnte ? Auch wenn die Frage offensichtlich verkürzt und nicht ganz richtig weitergegeben wurde wäre eine Antwort fällig gewesen ! Auch der formale Verweis auf Hietzing ist ein Symptom - so als wäre Hietzing irgendwo jenseits des Mittelmeers und 13., und 14., hätten überhaupt keine gemeinsamen Interessen entlang der Bezirksgrenze Wiental, was aber doch zutrifft, zumindest was die Verkehrssituation betrifft !

Es ist auch für mich manchmal frustrierend, dass Dinge nur langsam oder gar nicht umgesetzt werden. Allerdings macht es auch Sinn, dass die Verkehrsplanung nicht in den Händen von BezirksvorsteherInnen liegt, sondern bei den jeweiligen Institutionen, die die Zahlen und Fakten von ganz Wien plus Umland kennen, analysieren und dann entsprechend planen. Natürlich würden wir uns alle auf UNSEREN stark frequentierten und von UNS benutzten Öffi-Linien, Straßen und Fußwegen bessere Intervalle bzw. ein schnelleres und sichereres Vorankommen wünschen. Und ich finde grad bei den Öffis hat sich hier wirklich viel getan in den letzten Jahren. Die funktionieren in Wien wirklich großartig. Und ich kann es echt schlecht vertragen, wenn dann im 49er, wenn er einmal zur Stoßzeit nicht regelmäßig fahren kann, die üblichen Verdächtigen behaupten, dass das TYPISCH ist und IMMER und TÄGLICH passiert und ein WAHNSINN ist. Dieses Raunzen, wenn einmal etwas nicht so läuft wie ich mir das vorstelle, ist genauso entbehrlich wie das ständige PolitikerInnen-Bashing. Alle, die es so viel besser machen würden, können sich ja sofort auf Bezirksebene beginnen zu engagieren. Frau Kalchbrenner kenne ich nicht persönlich, aber ich durfte bereits 2 Wiener BezirksrätInnen und ihre Arbeit ein bisschen näher kennenlernen und ich hatte weder den Eindruck, dass sie nichts zu tun haben, noch, dass sie sich nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten sehr, sehr bemühen, Verbesserungen und Lösungen für ihre Bezirke zu erwirken und das sehr oft auch schaffen.
Die Antworten wirkten etwas sehr kurz und lieblos hingeknallt, das Empfinden hatte ich beim Lesen, aber einige Punkte dürften schon länger ein Thema sein und wurden vom Bezirk eh schon mehrmals eingefordert. Was soll sie da also noch viel schreiben? Und wenn man sich mehr erwartet, kann man ja mal in die Sprechstunde gehen.

Es ist auch oft ein Glück, nicht zuständig zu sein, sonst rauben einem die notorischen Querulanten und die 'besorgten' Spießer den letzten Nerv.

danke dir sibylle fuer deine antwort an die notorischen raunzer. oft- nicht immer- sind es nach meiner beobachtung menschen, die vieles schlechtmachen und positives negieren oder nicht wahrnehmen.
eigenverwantwortung, selbstaendiges handeln oder suche danach waeren eine bessere haltung!!