Die 5 Top Gründe für wenig Kontakt mit den Nachbarn

Gespeichert von Angela am 30. August 2017 - 10:53
Tags: Nachbarschaft, Hausgemeinschaft

Die Top-5-Gründe für wenig Kontakt mit den Nachbarn

Gar nicht mal so wenig: 42 Prozent der Nachbarinnen und Nachbarn in Österreich haben viel Kontakt mit ihren Nachbarn. Nur 19 Prozent haben fast keinen oder gar keinen Kontakt. Ob FragNebenan das ändern kann? 

Das sind die 5 häufigsten Gründe, warum Nachbarn wenig Kontakt haben

  1. Man trifft sich selten zufällig
    Ob auf der Straße, im Garten oder im Gang – 70 Prozent* der Befragten sehen ihre Nachbarinnen und Nachbarn nur selten.


    Niemand zu sehen ... Foto: Iwan Gabovitsch
     
  2. Es ergibt sich einfach kein Kontakt
    In der Nachbarschaft leben wie auf einer einsamen Insel? 62 Prozent* der Menschen, die wenig Kontakt mit ihren Nachbarn haben, geht es so. 
     
  3. Wir befinden uns in unterschiedlichen Lebenssituationen
    Familie mit Kind, Frührentner, Studenten, Singles, Alleinerziehende, ... 59 Prozent* geben an, dass sie durch die verschiedenen Lebenssituationen nicht zu einem Miteinander finden. Schade eigentlich, denn verschiedene Perspektiven können bereichern. 
     
  4. Ich will meine Nachbarn nicht stören 
    Eigentlich bräuchte man noch ein Ei für den Kuchen, aber am Abend anklopfen bei dem unbekannten Nachbarn? Dann lieber 2 Stationen zum Geschäft fahren, das noch so lange offen hat. 57 Prozent* haben Angst, die Nachbarn zu stören. 
     
  5. Ich habe keine Zeit dafür
    53 Prozent, die sagen, dass sie kaum Kontakt zu Nachbarn haben, sind vielbeschäftigt und haben das Gefühl, keine Kapazität für Kontakte in der Nachbarschaft zu haben. Wie gut: Ein freundliches Hallo oder Guten Tag im Vorbeigehen frisst keine Zeit ;)  

 

Einfach Kontakt knüpfen über FragNebenan

Immerhin 3 Gründe der Top 5 kann man mit FragNebenan ganz einfach ändern! (1, 2 und 4 nämlich) Bei FragNebenan machen Leute mit, die Interesse an guter Nachbarschaft haben. Und man kann quasi rund um die Uhr online anklopfen. Praktisch, oder? :) 
 

Deine Nachbarschaft auf FragNebenan

... das sind dein Haus und die 750 darum herum. Dort oder in den vielen Gruppen findet sich bestimmt wer, der deine Frage beantworten oder dir ein Ei borgen kann oder Lust hat, gemeinsam spazieren zu gehen.

Noch nicht dabei? Ändere das doch gleich und mach auch mit

 

Quelle der Statistik: Die 2014 von FragNebenan durchgeführte österreichweite Nachbarschaftsstudie

Orte: 

Kommentare

Ja, das "nicht stören wollen" ist bei mir ein großes Problem.

Bei uns is des so: wir sehen uns wenig, aber wir wissen das wir für einander da sind. ob in schlechten oder guten zeiten. lg georg

Das wollt ihr vielleicht nicht hören, aber ich werde wirklich ungern gestört. Ich mag es nicht, wenn Leute unangekündigt bei mir klingeln und ich mach dann auch nicht auf. Ich bin wirklich ein Mensch, der Menschen mag und auch gute Kontakte. Aber meine Wohnung ist "Mein" Reich, mein Rückzugsort. Dort sieht es auch je nach Stimmung unterschiedlich aus. Natürlich wenn ein Notfall ist, es Sturm läutet und Co, bin ich auch zur Stelle. Aber generell mag es ich es, wenn man vorher anruft. Und ich denke, so denken mehrere. Da ist also etwas dran, mit man will nicht stören. Vielleicht solltet ihr mal umgekehrt fragen, ob das den Nachbarn recht ist? Ich mag solche Communitys zb. Da ist man auch irgendwie vernetzt, man entscheidet aber selbst, WANN man Online kommt. Ich finde eine gute Nachbarschaft im Notfall gut, dass man sich kennt, dass man gewisse dinge klären kann. Aber Nachbarn sind wie die Familie, man kann sich die nicht aussuchen und ich muss auch nicht mein Leben mit ihnen verbringen. Das ist nur meine Meinung dazu. Was nicht heißt, dass ich nicht gerne neue Leute kennen lerne ;)

Das find ich wichtig und richtig, was du sagst, es gibt viele Leute die das so sehen. Aus diesem Grund haben wir in der Gruppe "Unsere Trappelgasse" nun angefangen, mehr oder weniger regelmäßig (Plan ist ca. alle 3 Wochen) einen gemeinsamen Trappelgassenkaffeetratsch auf dem Gehsteig zu veranstalten. So kann jeder selbst bestimmen, ob sie/er dabei sein will, und daraus ergibt sich dann, dass man die Leute, die man bisher auf der Gasse und im Stiegenhaus nicht kannte, nun kennt, und daher vielleicht mehr in Kontakt kommt, und auch mal bei Bedarf ein paar Lebensmittel, die grad aus sind, ausborgt. Die Hemmschwelle zum "Stören" ist so beiderseitig reduziert.
Viele Menschen, so auch ich, haben aber das Bedürfnis nach mehr Kontakt und würden sich durchaus freuen, wenn sich mal wer traut und anläutet. Diese Hemmschwelle kann man durch die häufigeren nicht-mehr-anonymen Begegnungen abbauen, und das geschieht dann automatisch auf Gegenseitigkeit. So können Leute wie du, die in der Wohnung nicht gestört werden möchten, das trotzdem beibehalten und die Kontaktintensität selbst steuern.
So glaube ich, dass "Frag Nebenan" eine tolle Erweiterung unserer nachbarschaftlichen Möglichkeiten ist, mit der bisherige Kontakthemmnisse überwunden werden, ohne gleich aufdringlich zu werden.
Mein Traum: Das "Dorf" in der Stadt! (ich hab 25 Jahre in einem winzigen Dorf gelebt, die relativ intensive "Nicht-Anonymität" hat durchaus auch Schattenseiten, aber insgesamt ists doch schöner als die völlige urbane Isolation, wo du nur deine Wohnung, dein berufliches Netzwerk, deine Familie und deine Freunde hast, aber die Nachbarschaft völlig fehlt, die ich aber total wichtig finde und nicht missen möchte).

Als unsere Anlage 1978 erbaut wurde zogen viele Familien ein. Durch den Aufenhalt am Spielplatz lernten sich viele Nachbarn kennen. Als die Kinder groß wurden und weggezogen sind, begannen derren Eltern grießkrämig zu werden. Plötzlich störte sie jeder Lärm den andere Kinder verursachten. Verbotsschilder wurden aufgehängt. Sandkisten wurden zu Blumenkisten umfunktioniert, die nächste Generation Kinder mußte schon zu anderen Spielplätzen gehen. Neue Parteien zogen ein. Grüßen wurde zum Fremdwort. Auch Nachbarn die vom Anfang an hier wohnen haben sich dieser Unart angepasst. Oft habe ich den Eindruck jeder will jeden aus dem Weg gehen.

Ja ich bin in deine Meinung, in ganzen deinen Text. Ich wünsche ale Nachbarn/inen alles gute. Es ist sehr gute Idee, Info geben wer was brauche oder verkaufen möchte. Toll! Lg.

ich wohne seit 6 jahren im 11. bez. bin humorvoll und komme leicht mit menschen ins gespräch. nur auf meiner stiege und auch hier im block, ist es sehr schwer. auf unserer stiege ziehen sich die nachbarn so zurück, als wäre ich eine ausätzige. echt so krass.
dabei bin grad ich sehr hilfsbereit. nein sie sitzen lieber allein in ihren goldenen "käfigen"
schade, wer nicht will, der hat schon, denke ich mir.
voruteile bis zum letztem atemzug... das hab ich kennengelernt... ich bin halt keine ausländerhasserin und kein hofer-fan... und darum ...
eigentlich traurig...
liebe grüße gerti

Hallo , hab eine Frage . Wer könnte mir dabei helfen , mein grosses Ofenrohr zu schliessen und ein 12 cm Ofenrohr einzusetzen , den Ofen anschliessen und abdichten , bräuchte es in den nächsten Tagen , mal am Abend , Erklärung lieber am Telefon , diese Arbeit wollte mein Ex noch machen , aber wie das Leben so spielt, verlegt der lieber woanders sein Rohr ,bitte um eine kurze Meldung , Kosten Vorschlag erbeten 0664 631 60 45.
Vielen Dank

Du sprichst mir aus dem Herzen!

Seit meine Nachbarn gegen uns bei der Verwaltung den Zustand unseres Gartens bemängelt haben (und wir sind Eigentümer) grüsse ich die nicht mehr. Den ersten den ich in meinem Garten erwische zeige ich gleich bei der Polizei an. So der Frust ist nun geschrieben