Buschenschank und Heuriger

Ein Heuriger ist nicht nur der Jungwein, sondern auch die Lokalität, wo dieser ausgeschenkt wird. Ein Heuriger zählt zum Gastgewerbe, während die Buschenschank eine Direktvermarktung der Landwirtschaft ist. Darum wird dort nur zeitweilig ausgeschenkt und die Küche bleibt meist kalt. Sogar per Gesetz geregelt. Nichts desto trotz gibt es lauter Köstlichkeiten. Typisch ist eine Brettljause mit feinen Dingen wie Geselchtem, Schweinbraten, Speck, selbst gemachten Aufstrichen, Schwarzbrot und Kren. Dazu gibt es Wein, Sturm, Traubenmost, Traubensaft, Obstwein und Obstmost sowie selbstgebranntes Hochprozentiges. Lauter eigene Erzeugnisse vom Bauern – oder von befreundeten Betrieben. Übrigens: Wenn es in einer Buschenschank überraschenderweise auch warme Speisen gibt, dann hat der Betreiber zusätzlich ein freies Gastgewerbe angemeldet.