Die besten Energiespartipps rund ums Heizen und Kühlen

Gespeichert von Stefan am 14. Dezember 2017 - 11:21
Tags: Energiesparen

Tipps zum Heizen & Kühlen

Nicht zu kalt und nicht zu warm. So könnte man es auf den Punkt bringen. Mehr als ein Drittel des Stromverbrauchs österreichischer Haushalte geht aufs Konto von Warmwasser, Heizung sowie Kühlgeräten. Deshalb dachten wir uns, wir schauen mal hin, wie du hier am besten sparen kannst, ohne sich gleich neue Geräte zu kaufen:


So sparst du beim Heizen

  1. Wohnräume nicht unter 15 Grad abkühlen lassen – Sonst dauert es sehr lange, sie wieder aufzuheizen und außerdem steigt die Schimmelgefahr, wenn es zu frisch ist.
  2. Nicht zu stark aufheizen – das wird sonst teuer & außerdem sinkt die Luftfeuchtigkeit, die Schleimhäute trocknen aus und ihr habt ein höheres Risiko euch zu erkälten. Als ideal gelten 20-22 Grad in Wohnräumen, 16 Grad in Schlafzimmer und Küche – und im Bad kann es auch schon mal 24 Grad haben. Sonst wär’s gar zu kalt, wenn man aus der Dusche steigt ;)
  3. Türen (außer für eure Nachbarn) geschlossen halten! – Einfach die Türen zwischen warmen und kalten Räumen zumachen. So kann sich auch kein Kondenswasser an den Wänden bilden. 
  4. Ein bisschen Aufmerksamkeit für eure Heizkörper – einfach nicht zustellen, sodass sie ihre Wärme ungestört abgeben können, und mindestens einmal pro Jahr entlüften. Das kann die Heizkosten um über 15% senken!
  5. Stoßlüften statt gekippter Fenster – gleich nach dem Heimkommen und dann alle 3 Stunden für 5 bis 10 Minuten reichen, dass ihr genug frische Luft in eurer Wohnung habt & überschüssige Luftfeuchtigkeit abzieht. Beim Kippen habt ihr diesen Effekt erst nach rund 75 Minuten und zusätzlich auch noch ausgekühlte Wände, die man dann wieder teuer aufheizen muss …

Nun ein paar Worte von unserem Sponsor:

Wir liefern nicht nur täglich Energie an zwei Millionen Menschen, sondern auch Antworten auf alle Ihre Energiefragen.

Alternativtipp: Wolle statt Heizen! Es geht aber noch angenehmer ;) © Verena Eckert

 

So kannst du beim Kühlen sparen

  1. Auf die Temperatur achten – beim Kühlschrank sind 4 bis 6 Grad ideal, beim Gefrierschrank nicht unter minus 18 Grad kühlen. Das wird dann nämlich schnell teuer.
  2. Den richtigen Standort wählen – Die Faustregel? Kühl, trocken, gut belüftet. Eh logisch. Also Abstand zu allen Wärmequellen wie Herd, Geschirrspüler, Heizung und Fenster (falls doch mal wieder die Sonne durchkommt ;)
  3. Kühlschrank nicht als Lampe verwenden – obwohl es nachts so praktisch ist, die Kühlschranktür immer nur kurz öffnen. Dazu noch zwei Tipps meiner Mutter: Je übersichtlicher der Kühlschrank eingeräumt ist, desto schneller wird man fündig. Und wenn man Gefrorenes auch noch beschriftet, holt man noch ein paar Zehntel raus!
  4. Lebensmittel auskühlen lassen – erst wenn der Eintopf Zimmertemperatur erreicht hat, ist er bereit für Kühlschrank oder Gefrierfach. Damit macht ihr auch was gegen die Reifbildung!
  5. Im Kühlschrank auftauen – Gefrorenes, das im Kühlschrank auftaut, gibt dort Kälte ab. Geht natürlich nur, wenn man langfristig plant ;)

Und noch ein Tipp von unserem Sponsor:

Wien Energie ist als zuverlässiger Partner für die Versorgung mit Strom, Erdgas, Wärme und Kälte von rund zwei Millionen Menschen, 230.000 Gewerbe- und Industrieanlagen sowie 4.500 landwirtschaftlichen Betrieben im Großraum Wien verantwortlich. Kompetent beantwortet das ExpertInnen-Team persönliche Fragen in einem individuellen Coaching zu den Themen: Energiesparen im Haushalt, Bauen, Sanieren, Energieeffizienz uvm.

Das war’s auch schon wieder. Wir haben auch eine Empfehlung für euch, was ihr mit dem ganzen eingesparten Geld machen könnt: Sommerfest mit Nachbarn und Freunden im Innenhof! 
 

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