Vorstellrunde: Melanie von FragNebenan

Gespeichert von Veronica am 30. März 2017 - 14:33
Tags: FragNebenan Hauspost

Anmerkung der Redaktion: Melanie widmet sich nun anderen Projekten und ist leider nicht mehr bei FragNebenan tätig!

Frauenpower im TechnikerInnen-Team! Unsere Entwickler bekommen seit Februar Unterstützung von Melanie, die an der neuen FragNebenan Chat-Funktion tüftelt. Wir freuen uns schon! Willkommen an Bord :)

1. Bitte stell dich kurz vor.
Ich bin geboren und aufgewachsen in Wien und habe seitdem die Stadt noch nie länger als ein halbes Jahr verlassen. Mein Traum ist es irgendwann nach Skandinavien zu ziehen. Derzeit bin durch mein Studium aber noch an Wien gebunden. Ich habe mich in der Schule viel für Umweltsachen engagiert, hab dann ein Multimedia Kolleg angefangen und ein Diplomprojekt, das sich mit der Mietproblematik in Wien auseinandersetzte. Dadurch kam ich dann auf das selbstorganisierte Wohnprojekt Wien, in dem ich ein Dreivierteljahr in einer WG gelebt habe. Durch einen Nebenjob, neben dem Kolleg, kam ich irgendwie zur Informatik und bin seitdem sehr in die Geek-Welt abgedriftet. Ich bin fasziniert von Netzwerken und ihrer Funktionsweise, liebe es Clean-Code zu schreiben und an Technologie-Projekten zu basteln. Ansonsten bin ich eigentlich am liebsten draußen unterwegs: Wandern, Klettern, Campen oder am fotografieren und zeichnen.

2. Was machst du bei FragNebenan?
Ich arbeite am Aufbau einer neuen Plattform – ein Chat der das derzeitige Privatnachrichten-System ersetzen wird und sowohl in App-Form verfügbar, als auch in die bestehende Webseite integriert, sein soll. Für mich ist 90% davon komplett neu, und eine super Herausforderung, da ich mich sehr für Netzwerk-/Administrationsthemen und das Erstellen von größeren Systemen interessiere.

3. In welchem Grätzl wohnst du und wie gefällt es dir dort?
Ich bin in Eßling City (wie ich den kleinen Randteil von Donaustadt liebevoll nenne) aufgewachsen, dann für kurze Zeit in eine WG ins Wohnprojekt Wien gezogen und pendle jetzt zwischen dem Haus meiner Eltern in Eßling und der Wohnung von meinem Freund am Hauptbahnhof hin und her. Am meisten zuhause habe ich mich jedoch immer in Eßling gefühlt - es erscheint schon sehr ländlich und wirkt überhaupt nicht wie ein Teil von Wien, man erreicht das Stadtinnere aber in akzeptierbarer Zeit. Dafür gibt es hier draußen den Nationalpark, sonnige Felder, viel Stille und ab und zu ein Wildschwein oder ein Reh bei der Bushaltestelle.

4. Woran merken deine Nachbarn, dass dir eine gute Nachbarschaft wichtig ist?
Ich kenne die meisten meiner Nachbarn schon seit ich ein kleines Kind bin. Als Kind habe ich oft mit den Nachbarskindern gespielt, da stand man dann stundenlang am Zaun und plauderte oder besucht sich gegenseitig. Es war alles eher wie am Land, jeder kannte jeden und ab und zu gab es auch so etwas wie Gassenfeste. Inzwischen hat sich vieles geändert, weil die meisten jungen Leute in die Stadt gezogen sind. Unsere direkten Nachbarn kennen wir jedoch trotzdem sehr gut. Das Verhältnis ist aber viel distanzierter als früher.

5. Hast du einen Tipp für die Nachbarn in deinem Grätzl – z.B. wo man Leute kennenlernen kann oder wo es besonders nett ist?
Der 22. Bezirk ist ja riesengroß und sehr vielseitig. Ich würde jedem die Donauauen und den riesigen Nationalpark empfehlen. Er ist unglaublich schön und besonders im Sommer super zum Radfahren und Schwimmen.

Kurzporträt: Meine Nachbarschaft und ich

● Grätzl: Eßling City ;)
● Lieblingsnachbarin und -nachbar: Unsere direkten Nachbarn sind sehr nett, helfen einem die Katze vom Dach zu holen und tauschen im Sommer manchmal Obst mit uns.
Immer wieder treffe ich auch Leute aus der Gasse, die ich selber gar nicht mehr erkenne, die mich aber wohl aufwachsen gesehen haben, extremst nett sind und jedes Mal fragen wie es mir geht. 
● Zuletzt angeklopft
              
○ habe ich … als es darum ging, ob ich mein Auto vor der Tür unsrer Nachbarn parken kann.
               ○ wurde bei mir …  schon zu lange her um mich zu erinnern ;)
● Mein Grätzl mag ich, weil ... es sehr unhektisch, still und friedlich ist.


Foto: Radeln in Eßling

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