Die Mutmacherei im Gespräch

Gespeichert von Angela am 26. April 2016 - 13:51
Tags: Mitmachen

Dr. Ira Mollay, Gründerin der "Mutmacherei", ehemalige Geschäftsführerin von Greenpeace Österreich und Unternehmensberaterin

Macht Mut, dass es eine gute Zukunft für uns alle gibt

Die Mutmacherei ist ein Verein aus Wien und macht auf verschiedenste Weise Mut. Zum Beispiel durch das Verkünden von guten Neuigkeiten. Dabei wird klar: Menschen sind zu unglaublich tollen Sachen fähig! Man kann selbst:

  • ein ganzes Land an einem Nachmittag aufräumen
  • einen Traktor selbst bauen
  • an der Baumgrenze in den Alpen Kiwis anbauen

Das macht Mut, oder? :) 

Inspiration für den Wandel

Es gibt auf der ganzen Welt Lösungsansätze, Ideen und kreative Menschen, die sich dafür einsetzen. Die Mutmacherei informiert und verbreitet diese Projekte. Und schafft damit ein Gegengewicht zu den negativen Meldungen. Wir haben mit Irmgard Kravogel von der Mutmacherei gesprochen. 
 

Irmgard, was genau macht die Mutmacherei? 
Die Mutmacherei holt Positivbeispiele und Vorzeigeprojekte vor den Vorhang! Wir stellen Menschen, Initiativen und Projekte vor, die sich weltweit ganz konkret  für einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Wandel einsetzen.

Besonders stolz sind wir auf unser Mutmap – eine frei zugängliche Online-Sammlung von derzeit über 600 mutmachenden Projekten aus der ganzen Welt, nach Themen geclustert, in Form eines Mindmaps. Die Themenvielfalt ist groß: von nachhaltiger Lebensmittelproduktion über alternative Wirtschaftsmodelle bis hin zu Re- und Upcycling. Also vorwiegend Initiativen, die lokale Lösungsansätze für globale Herausforderungen erarbeitet haben.

Die Mutmacherei - Inspiration für den Wandel

Spannend! Wie kann ich mir nun selbst ein Stück Mut holen?

  • Auf unserer Website kannst du unseren Newsletter abonnieren oder in unserem Mut-Map surfen.
  • Wir haben einen Blog und
  • du kannst dir über unsere Facebook-Seite deine tägliche Portion Good News holen und vor allem über alle neuen Aktivitäten am Ball bleiben.
  • Oder du machst bei „Mut in the City“ mit. Bei diesem Format besuchen wir zu Fuß oder per Fahrrad mutmachende Projekte und Initiativen und deren Initiator*innen, zum Beispiel am 3. Juni
  • Du kannst auch den Impulsworkshop „Wie kommt das Positive in dein Leben“ buchen.

Am besten, du nutzt möglichst alle unsere Angebote – die Mischung macht's! 

Hast du noch einen besonderen Tipp für uns? 
Wir machen nun auch verstärkt dem Gehirn Mut durch die Antwort auf die Frage, wie wir mehr Positivität in unser Leben bringen können. Dazu hat die Mutmacherei den Impulsworkshop: „Wie kommt das Positive in dein Leben?” entwickelt. Dort kannst du der Negativität auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ein Schnippchen schlagen. Der nächste Workshop findet am 28. April 2016 statt. Hier kannst du dich informieren.

Dass uns das Mut machen gut gelingt, zeigen die zahlreichen Rückmeldungen anlässlich unseres 5-Jährigen Geburtstags, die wir auf unserem Blog zusammengetragen haben.

Dr. Ira Mollay hat "Die Mutmacherei" gegründet

Dr. Ira Mollay, Gründerin der „Mutmacherei”, ehemalige Geschäftsführerin von Greenpeace Österreich und Unternehmensberaterin

Kann auch FragNebenan Mut machen?
FragNebenan macht ja bereits Mut zur aktiven Nachbarschaft und könnte über gelungene Initiativen im Umfeld informieren, und darüber, wie das Leben in der Nachbarschaft bunter, lebendiger wird und wie sehr es den Menschen gut tut, wenn sie füreinander Verständnis haben und einander unterstützen. Und besonders gelungene Beispiele bzw. besondere Menschen vor den Vorhang holen. (Anmerkung von FragNebenan: Damit haben wir schon hier auf unserem Blog begonnen :) – mit unseren Lieblingsnachbarn zum Beispiel.) 

Um es mit den Worten von Richard Buckminster Fuller zu sagen: „Man bewirkt niemals eine Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, schafft man neue Dinge oder geht andere Wege, die das Alte überflüssig machen.“

Orte:  Wien

Kommentare

Hey, wie schön das hier zu lesen :-). Ich freue mich, seit Anfang an im Team der Mutmacherei und bei FragNebenan dabei zu sein - zwei tolle Initiativen, die unsere Welt ein gutes Stück lebenswerter, schöner, inspirierender, nachhaltiger und mutiger machen. Hab hier auf FragNebenan schon Schaukelpferd und Nachkästchen verschenkt, Umzugskartons geschenkt und eine Nähmaschine geborgt bekommen, sowie tolle Tipps erhalten und verteilt. Zusammen sind wir mehr und dabei lernt man auch noch lauter liebe Menschen kennen.
Freu mich, wenn jemand von Euch Lust hat bei unserer Mut in the City Biketour am 3.6.2016 zwei Grätzel im 2. und 20. kennen zu lernen - auch für alle ohne Fahrrad! (Wir borgen Citybikes aus).
Danke Euch von FragNebenan für Euer Engagement!
Anita

Wollte nur kurz bei euch abklopfen klopf klopf, ziehe in die nähee des smz ost in ein besser lebenhaus habt ihr auch dort in der nähe Ansprechpartner. Werde für die erste Zeit wohl sehrviel mutbenötigen einen neuen Lebensabschnitt zu bestreiten bin wohl noch jünger um dort zu wohnen aber gewisse gesundheitliche Probleme zwingen mich dazu es war eine lange Zeit in meiner alten Wohnung und ich möchte positiv meinen neuen Lebensabschnitt beginnen vielleicht bin ich den oder der sympathisch und es kann ganz schon werden.
Danke das ihr mir zugehört habt
Waltraude schmutzenhofer

"Mutmacherei" finde ich eine super Idee, gar nicht gewusst daß es sowas gibt - da kommt mir spontan der erst kürzlich verstorbene Joki Kirschner in den Sinn - R. I. P. Ich finde auch so Plattformen wie FN haben ein sehr großes Potential, nicht nur in der Anonymität der Großstadt lebende Menschen zusammenzubringen sondern auch mit redaktionellen Teilen, wie z. B. die Lieblingsnachbarn, positive Geschichten und die schönen Seiten in unserem Land zu vermitteln. Wir leben an so einem wunderbaren Platz unter sensationellen Voraussetzungen, leider sehen viele Mitmenschen den Wald vor lauter Bäumen nicht und das liegt nicht nur am urtypisch wienerischen "Motschgerantentum". Ich begrüße Initiativen die, als Gegenstück zu den klassischen Medien, das Positive vermitteln und den Mitmenschen Hoffnung statt Angst machen!! L. G.