Fragt Favoriten! BV Franzs Antworten auf eure Fragen

Gespeichert von Chronik-Redaktion am 8. Februar 2018 - 15:23
Tags: Stadt gestalten

BV Franz antwortet den Nachbarn

Bezriksvorsteher Marcus Franz beantwortet die Fragen der Nachbarinnen und Nachbarn, macht einen kurzen Rückblick auf 2017 und gibt einen kurzen Ausblick auf 2018:
 

Was wird getan, um das Geschäftesterben in der Favoritenstraße zu stoppen und die Fußgängerzone zu attraktivieren?

Ein Termin mit der MA 18, Magistratsabteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung, ist bereits geplant. Bei diesem Termin werden Fragen rund um die Weiterentwicklung der Favoritenstraße am Programm stehen. 
Außerdem sind wir in Kontakt mit der Wirtschaftskammer und der Vereinigung der Wiener Einkaufsstraßen Favoriten, um gemeinsam Akzente für eine Aufwertung der Geschäftsstraße zu setzen.


Wann werden neue hochwertige Geschäfte und Kaffeehäuser (vs Kebabstände, Handyshops, etc.) aufgemacht?

Der Handel ist derzeit in einem großen Wandel. Das hat auch mit den steigenden Online-Umsätzen zu tun, aber auch mit den fehlenden Investitionen großer Handelsketten. Seit 2005 werden in Favoriten keine neuen Kebap-Stände mehr aufgesperrt – bestehende Standplätze können aber übernommen werden. Was natürlich nicht geht, ist, ins Privatrecht eingreifen und den Hauseigentümern vorschreiben, an welche Geschäfte sie vermieten sollen. Manchen Hauseigentümern ist nur die monatliche Miete das, was am Ende zählt. Einen Gebietsschutz gibt es nur für einige, wenige Branchen, etwa bei Apothekern.


Bezirksvorsteher Marcus Franz beantwortet die Fragen der FragNebenan-Nachbarn. Copyright: BV Favoriten
 

Wird es mehr Polizeikontrollen und Zebrastreifen geben, um die Raser im Bezirk (v.a. Troststraße) zu bremsen?

Weil es von Bürgerinnen und Bürgern öfters Anfragen wie diese gibt, die in die Kompetenz der Polizei fallen, habe ich eine Neuerung für meine Sprechstunde fixiert: Am 15. Februar zwischen 15:00 – 17:00 wird es erstmals vor Ort mit Herrn Christoph Rakowitz, Kontrollinspektor und Sicherheitskoordinator, einen Ansprechpartner geben. Auch ein Grätzl-Polizist wird im Rahmen der Sprechstunden mit Einbindung der Aktion „Gemeinsam sicher“ anwesend sein. Mit dieser Neuerung für die Bürgerinnen und Bürger wird ein zusätzlicher Service geboten, um alle Fragen betreffend öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit schnell und unbürokratisch zu behandeln. Weitere Termine für Sicherheits-Sprechstunden sind der 15. März, 19. April, 17. Mai und 21. Juni.
2017 wurden zwei mobile Radaranlagen gekauft, die in 14-tägigen Intervallen stationiert werden. Falls konkrete Vorschläge kommen, kann man einen Einsatz dieser Geräte in den genannten Straßenzügen natürlich erwägen.

 

Könnten mehr E-Tankstellen abseits der Parkplätze von Geschäften oder Tiefgaragen geschaffen werden?

Ja, es gibt auch ein konkretes Projekt der Wien Energie, das vorsieht, bis 2020 insgesamt 500 E-Tanksäulen in der Stadt aufzustellen. Bis Mitte 2018 werden fünf Tanksäulen in allen Bezirken aufgestellt – das bedeutet 230 Ladestellen bis 2018 und insgesamt 1000 Ladestellen bis 2020.
 

Könnte der Helmut-Zilk-Park abends besser kontrolliert werden, um den Lärm zu verringern?

Wir werden die Parkanlagenbetreuer und die Waste-Watcher informieren, darauf ein Auge zu haben. Auch die Aktion „Gemeinsam sicher“ der Polizei, die ich in meine Sprechstunde eingebunden habe, kann hier schnell und direkt die Beobachtungen der Bevölkerung an die zuständigen Grätzel-Polizisten weiterleiten. Diese wiederum sind angehalten, einen möglichen Handlungsbedarf zu überprüfen und im gegebenen Falle zu handeln.
Direkter Ansprechpartner: ww@ma42.wien.gv.at

 

Was wird getan, um den Radfahrern im Helmut-Zilk-Park deutlich zu machen, dass dort das Radfahren verboten ist?

Ähnlich wie bei Frage 5, werden wir die Parkanlagenbetreuer und die Waste-Watcher informieren, dieses Anliegen zu beobachten. Am besten und schnellsten können die Favoritnerinnen und Favoritner durch die Aktion „Gemeinsam sicher“ mit Grätzel-Polizisten vor Ort in Kontakt kommen. Diese Aktion habe ich auch in meine Sicherheits-Sprechstunden integriert, zu der ich sie herzlich einlade.
 

Welche Pläne gibt es zur Attraktivierung des Platzes Bahnhof/Favoritenstraße?

Ein Termin mit der MA 18, Magistratsabteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung, ist bereits geplant. Bei diesem Termin werden Fragen rund um die Weiterentwicklung der Favoritenstraße am Programm stehen. 
Außerdem sind wir in Kontakt mit der Wirtschaftskammer und der Vereinigung der Wiener Einkaufsstraßen Favoriten, um gemeinsam Akzente für eine Aufwertung der Geschäftsstraße zu setzen und die Umsetzung einer Neugestaltung und Öffnung zur Fußgängerzone zu realisieren.

 

Könnten in der Gegend nördlich der Quellenstraße und westlich der Laxenburger Straße mehr Grünflächen geschaffen werden?

Im Zuge des Projektes der 67er Straßenbahn sind im Bereich der Neilreichgasse Baumpflanzungen angedacht. Auch in der Pernerstorfer und Rotenhofgasse wird es Platz für Neupflanzungen geben.
 

Was war Ihr wichtigstes Projekt im Jahr 2017?

2017 sind viele wichtige Projekte wie die U1-Verlängerung nach Oberlaa oder die Einführung des Parkpickerls abgeschlossen worden. Persönlich bin ich sehr froh, dass wir das Rasengleis im Rahmen der Verlängerung der Straßenbahnlinie D durchsetzen konnten. Und natürlich ist die Errichtung des ersten Gemeindebaus Neu – in der Fontanastraße – ein starkes Zeichen für Favoriten. Denn unser Bezirks, der eine hohe Lebensqualität hat, wächst. Daher ist es uns ein großes Anliegen, leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.      
 

Auf welches Projekt von 2018 freuen Sie sich am meisten?

Es sind viele Dinge geplant, wie etwa der Bau eines neuen Mistplatzes in der Gudrunstraße, große Bauprojekte wie Biotope-City oder der Bauabschluss der Generali-Arena. Am meisten freue ich mich auf den Ausbau der Favoritenstraße vom Reumannplatz bis zur Maria-Rekker-Gasse, der 2019 beendet sein soll. Der erste Bauabschnitt wurde ja mit dem neuen Verteilerkreis Favoriten abgeschlossen. Die Gehsteige werden mit rund 4,5 Metern breiter als bisher. Es gibt beidseitig einen Radweg mit je einer Fahrrichtung. Es wird auch auf jeder Seite eine Parkspur für Längsparker geben. Und es werden Bäume gesetzt – die Favoritenstraße wird wieder zur Allee. Für die Bewohner wird es danach mehr Lebensqualität geben und für den Bezirk bedeutet es einen starken Impuls auf der Lebensader Favoritenstraße.

Kommentare

Warum endet das kurzparken schon um 19.00?

Was ist das Conclusio, bzw. Protokoll, zu der Bürgerversammlung im FH Campus bez. Verteilerkreis / Altes Landgut Neugestaltung? Was ist der derzeitige Stand?

Wie immer: wir möchten, planen , haben vor , es wäre möglich , .....

von konkreten Aussagen weit entfernt und nichts als beschwichtigungs-sprech. ;-((

und um zumindest hier was konkretes anzumerken:
Ich habe noch nie einen "Grätzelpolizisten" gesehen.
Die sind scheinbar genau so schwer zu finden wie die Verkäufer in den Elektronikmärkten.

Wann wird die Favoritenstraße Richtung Oberlaa saniert? Tägliche Staus den ganzen Tag, links abbiegen von der Pichelmayergasse in die Favoritenstraße pro Ampelphase grade für 1-2 Autos möglich, Umwege für Fußgänger dank der Bauzäune uvm.
Die Fußgängerzone zum Einkaufen ist schon lange keine Option mehr - verlotterte Geschäfte, schreckliches Publikum, wen wunderts, dass der Onlinehandel und die SCS boomen. Einzig das Columbuscenter hält noch durch, ist aber auch am absteigenden Ast. Ohne Merkur und Saturn auch schon unattraktiv.

Wann wird die Troststraße Richtung Neilreichgasse unmittelbar nach Kreuzung Troststraße/Gussriegelstraße kontrolliert. In den warmen Monaten ist es hier unerträglich!!! Motorradfahrer sehen die lange Gerade der Troststraße vor sich und drehen Ihre Maschinen auf Anschlag, dh. sie beschleunigen auf höchste Touren mit Höllengeräuschen!!! Mensch und Tier schrecken sich jedes mal gewaltig!! Habe schon mit der Polizei darüber gesprochen, doch es kommen nur lapidare Ansagen, dass man halt Anzeige machen muss. Wie stellen sie sich das vor, dass man den ganzen Tag und die ganze Nacht auf der Straße "lauert" um dann einen potenziellen Raser zu erwischen, vorzuspringen und seine Nummertafel zu notieren, wobei er aber dann schon wieder 100 m weiter ist?!
Für mich ein Zeichen von Hilflosigkeit und - noch schlimmer - Bequemlichkeit. Jeder Autofahrer wird bestraft wenn er statt 50 kmh 55 fährt, doch diese wirklichen Quälgeister und Lärmverursacher kommen immer davon!! (Möglicherweise fahren einige Polizisten selbst solche Maschinen ;-) und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...

Wann wird die Troststraße Richtung Neilreichgasse unmittelbar nach Kreuzung Troststraße/Gussriegelstraße kontrolliert. In den warmen Monaten ist es hier unerträglich!!! Motorradfahrer sehen die lange Gerade der Troststraße vor sich und drehen Ihre Maschinen auf Anschlag, dh. sie beschleunigen auf höchste Touren mit Höllengeräuschen!!! Mensch und Tier schrecken sich jedes mal gewaltig!! Habe schon mit der Polizei darüber gesprochen, doch es kommen nur lapidare Ansagen, dass man halt Anzeige machen muss. Wie stellen sie sich das vor, dass man den ganzen Tag und die ganze Nacht auf der Straße "lauert" um dann einen potenziellen Raser zu erwischen, vorzuspringen und seine Nummertafel zu notieren, wobei er aber dann schon wieder 100 m weiter ist?!
Für mich ein Zeichen von Hilflosigkeit und - noch schlimmer - Bequemlichkeit. Jeder Autofahrer wird bestraft wenn er statt 50 kmh 55 fährt, doch diese wirklichen Quälgeister und Lärmverursacher kommen immer davon!! (Möglicherweise fahren einige Polizisten selbst solche Maschinen ;-) und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...

Wann wird die Troststraße Richtung Neilreichgasse unmittelbar nach Kreuzung Troststraße/Gussriegelstraße kontrolliert. In den warmen Monaten ist es hier unerträglich!!! Motorradfahrer sehen die lange Gerade der Troststraße vor sich und drehen Ihre Maschinen auf Anschlag, dh. sie beschleunigen auf höchste Touren mit Höllengeräuschen!!! Mensch und Tier schrecken sich jedes mal gewaltig!! Habe schon mit der Polizei darüber gesprochen, doch es kommen nur lapidare Ansagen, dass man halt Anzeige machen muss. Wie stellen sie sich das vor, dass man den ganzen Tag und die ganze Nacht auf der Straße "lauert" um dann einen potenziellen Raser zu erwischen, vorzuspringen und seine Nummertafel zu notieren, wobei er aber dann schon wieder 100 m weiter ist?!
Für mich ein Zeichen von Hilflosigkeit und - noch schlimmer - Bequemlichkeit. Jeder Autofahrer wird bestraft wenn er statt 50 kmh 55 fährt, doch diese wirklichen Quälgeister und Lärmverursacher kommen immer davon!! (Möglicherweise fahren einige Polizisten selbst solche Maschinen ;-) und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...