Die Rosi-Oma aus dem Dritten

Gespeichert von Angela am 22. März 2016 - 11:41
Tags: Lieblingsnachbarn

Wir lieben Rosi-Oma!

Eine Oma für die ganze Nachbarschaft

Sie ist uns gleich aufgefallen, weil sie immer so nett schreibt: die Rosi-Oma, so hat sie sich selbst den NachbarInnen vorgestellt. Das finden wir besonders schön, denn wer freut sich nicht, sich in der Nachbarschaft so behaglich zu fühlen wie bei der eigenen Großmama!

Danke, Rosi-Oma, dass du diese Wärme verbreitest! Und weil sie gerne Geschichten erzählt, lassen wir Rosi-Oma einfach selbst aus ihrem Leben und von ihrer Erfahrung mit der Nachbarschaft erzählen:

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Ich bin 1937 geboren und nach meinem 4. Geburtstag kam die Nachricht per Post, dass mein Vater „für Führer und Vaterland” in Russland gefallen ist. Wie habe ich den Krieg gehasst. Meine Mama war damals 27 Jahre alt und ist mit mir und ihrem Schmerz zur Nachbarin gelaufen. Mein Vater ist nur 31 geworden. Seit November 1961 lebe ich in der Keinergasse, immer noch in der Wohnung, in die ich mit meinem Mann eingezogen bin. Er ist vor fast 6 Jahren schon gestorben – in Mödling im Krankenhaus. Da habe ich bei meinen Kindern und Enkeln Trost gefunden, auch bei den Gartennachbarn, wo ich im Sommer wohne. Mit meinen damaligen Nachbarn in Wien hatte ich nie so innigen Kontakt, wie mit ihren Nachfolgern.

Rosi-Oma – Oma für die ganze Nachbarschaft!

Ich hatte neben mir eine nette junge Familie. Die muntere kleine Tochter hatte sich gleich als Baby mit meinem kleinen Hundemädchen Betty angefreundet ... und als sie schon gehen konnte, ist sie immer gleich zu mir und Betty herausgekommen. Leider wurde ihnen die Wohnung zu klein und der unter ihnen wohnende Mieter durch seine dauernden Beschwerden zu lästig, dass sie ausgezogen sind. Wir haben Abschied gefeiert, unsere Telefonnummern ausgetauscht, ich habe einige Male angerufen. Aber da die jungen Eltern nun beide berufstätig sind, ist der Kontakt schon eingeschlafen. Die nun nachgekommenen jungen Mieter sind auch sehr lieb und freundlich, ein junges Paar, das auch arbeitet, aber der engere Kontakt ist noch nicht hergestellt. Ich bin bei FragNebenan eingestiegen, weil ich die, in meiner Kindheit so familiäre Nachbarschaftshilfe kenne. Ich habe mich bei FragNebenan angeboten mit Kindern zu spielen, ihnen vorzulesen, mit ihnen zu lernen, wie ich es mit meinen Enkelkindern getan habe. Und eine meiner studierenden Enkelinnen geht sitten zu 2 Buben, vermittelt durch FragNebenan.


Liebe Grüße an alle, die es gut mit einer alten Frau meinen
Rosi, Großmutter und Urgroßmutter aus Leidenschaft.

Rosi-Omas kleine Betty


Die kleinen Feldhasen

 

Die kleinen Feldhasen  sind braun und haben lange Ohren,

sie werden jetzt im März geboren.

Sie liegen ruhig,  sind gar nicht versteckt,

und sind ganz still, damit kein Jäger sie entdeckt.

Die Mutter läuft  umher

und kommt nur zum Säugen,

wenn ihr Bäuchlein leer.

In 4 Wochen sind sie schon erwachsne Hasen

und müssen schon alleine grasen.

Und wenn dann Ostern ist,

der Osterhase zieht durchs Land,

gehen vielleicht schon die jungen Hasen ihm zur Hand?

Rosi Heissig

 

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Hier findest du die Rosi-Oma auf FragNebenan.

Und wenn du deine Geschichte mit uns teilen magst, schreib an: angela@fragnebenan.at

Kommentare

Als ich meine Geschichte an Euch geschrieben habe, sind mir auch wieder die netten jungen Nachbarn Margaretha udn Dominik mit ihrer kleinen Lea eingefallen- und ich habe gleich die Margaretha angerufen, und habe sie auch erreicht. sie ist am nächsten Tag zu mir gekommen. Wir haben uns im Hundepark am Kardinal Nagl Platz getroffen, wo ich jeden Tag in der Früh mit meiner Betty hingehe und meine 2 Krähen füttere, die uns schon kennen und angeflogen kommen, wenn wir beim Türl hineingehen. Ich rede mit dem Krähenpaar, sie atworten mir auch freundlichst und wetzen am Eisenzaun aus Dankbarkeit für das bekommene Futter ihre Schnäbeln.
Ich liebe die Krähen, und habe als ich meinen nun inzwischen schon 17 jähriger Enkelsohn Merlin am Nachhauseweg von der Kindergruppe" Rabennest" die Geschichte von der kleine Krähe Krah, Krah erzählt. Ich werde sie un meinem Geschichtenfundus suchen udn per Mail senden. Vielleicht gefällt sie irgendjemanden von den Nachbarn und er erzählt sie dann seinen Kindern. Rosi-Oma