Die besten umweltjournalistischen Beiträge des Jahres

Gespeichert von FragNebenan am 10. Januar 2019 - 17:39
Tags: Nachhaltigkeit

Der Österreichische Umweltjournalismus-Preis

Der österreichische Umweltjournalismus-Preis wurde 2017 von »Mutter Erde«, der gemeinsamen Umweltinitiative des ORF und namhafter NGOs, initiiert, um die Öffentlichkeit sowie Unternehmen für Umweltthemen zu sensibilisieren und eine qualitative und kritische umweltpolitische Berichterstattung zu fördern. Mit dem in Österreich zum zweiten Mal verliehenen Preis wurden herausragende Medienbeiträge rund um Umwelt- und Naturschutzthemen ausgezeichnet.

Die Gewinnerinnen des diesjährigen österreichischen Umweltjournalismus-Preis im Palais Eschenbach. Bild: GREEN BRANDS Austria/APA-Fotoservice/Godany Fotograf/in: Jacqueline Godany.

Im Rahmen der Green Brands Austria Gala wurden im Wiener Palais Eschenbach die GewinnerInnen gewürdigt. Insgesamt waren 70 Beiträge nominiert. Die Jury setzte sich aus dem Jury-Vorsitzenden, Fred Turnheim (Österreichischer Journalisten Club) sowie aus Friedrich Hinterberger (SERI/ cooppa), Albert Malli (Ö3), Claus Reitan (Nachhaltigkeitskommunikation), Doris Holler-Brucker (oekonews.at), Hildegard Aichberger (Mutter Erde), Leonore Gewessler (Global 2000), Nana Siebert (Der Standard), Heidi Lackner (ORF) und Werner Müller (APA) zusammen. Die Preisvergabe erfolgte in den Kategorien Print, Radio, TV und Digitale Medien.

Print

Von links nach rechts: Anita Malli (Geschäftsführerin von Mutter Erde), Norbert R. Lux (Geschäftsführer Green von Brands), Fred Turnheim (Präsident des Österreichischer Journalisten Clubs) und Benedikt Narodoslawsky (Journalist »Falter«). Bild: GREEN BRANDS Austria/APA-Fotoservice/Godany Fotograf/in: Jacqueline Godany.

Für seinen Beitrag »Komm, heißer Tod«, der ausgehend vom Thema Hitzetage und Hitzetode in Wien das oft abstrakte Thema Klimaerwärmung greifbar macht und Ende August in der Wiener Stadtzeitung »Falter« erschienen ist, erhielt Benedikt Narodoslawsky die Auszeichnung in der Kategorie Print. Die Jury beschrieb seine Arbeit als »Top Text, zu einem Phänomen mit einer hohen umweltpolitischen Relevanz, welches uns noch viele Jahre begleiten wird«.

Radio

Chris Cummins, Gewinner der Kategorie Radio, zwischen Norbert R. Lux, Anita Malli und Fred Turnheim. Bild: GREEN BRANDS Austria/APA-Fotoservice/Godany Fotograf/in: Jacqueline Godany.

In der Kategorie Radio gewann der FM4-Redakteur Chris Cummins mit seinem Special-Feature der Sendung »FM4-Reality Check« unter dem Titel »Defenders of the Environment«. In der Sendung beleuchtete er den Einsatz einer Gruppe von Rangern in der Demokratischen Republik Kongo zum Naturschutz und welchen Gefahren diese dabei ausgesetzt sind.

TV

In der Mitte: Beate Haselmayer und Klaus Dutzler. Sie wurden für ihren Beitrag »der hohe Preis fürs Billigfleisch« mit einem Preis geehrt. Bild: GREEN BRANDS Austria/APA-Fotoservice/Godany Fotograf/in: Jacqueline Godany.

Für ihren Fernsehbeitrag »Der hohe Preis fürs Billigfleisch« im Rahmen der ORF 2-Sendung  »Am Schauplatz« wurden Beate Haselmayer und Klaus Dutzler in der Kategorie TV ausgezeichnet. Die Sendung wurde unter dem ORF-Programmschwerpunkt »Mutter Erde: Schau, wo dein Essen herkommt!« ausgestrahlt. Der Beitrag macht darauf aufmerksam, wie unser Fleischkonsum mit dem Klimawandel oder der Gefährdung des Regenwaldes zusammenhängt. Außerdem werden Alternativen zum klimaschädlichen Fleischkonsum vorgestellt.

Digitale Medien

Irina Oberguggenberger, Gewinnerin der Kategorie Digitale Medien zwischen Norbert R. Lux, Anita Malli und Fred Turnheim. Bild: GREEN BRANDS Austria/APA-Fotoservice/Godany Fotograf/in: Jacqueline Godany.

Den österreichischen Umweltjournalismus-Preis in der Kategorie »Digitale Medien« nahm Irina Oberguggenberger für ihren Onlinebeitrag »Wie kann ich Müll vermeiden« auf der Plattform »ORF Meins« entgegen. Sie zeigte wie viel Müll im alltäglichen Leben anfällt und wie man diesen vermeiden kann.

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Der Artikel wurde im Rahmen einer Content-Kooperation vom Magazin BIORAMA übernommen.

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