Kinderbetreuung in der Nachbarschaft organisieren

Gespeichert von Angela am 28. Oktober 2015 - 12:12
Tags: Familie

Kinderbetreuung in der Nachbarschaft

Niemand ist eine Insel. Wäre ja auch langweilig, oder? Für Kinder allemal. Obwohl Insel und Pippi und Piratenspiele und so. Das wär doch was! Wobei wir auch schon beim Thema sind: Wir möchten uns in den nächsten Wochen den Familien auf FragNebenan widmen. Eltern und kleineren wie größeren Kindern. 

Vernetzung macht Familien stark

Eine Familie ist zwar schon irgendwie eine Insel. Mit eigener Infrastruktur, eigenen Regeln, Inseloberhäuptern und kleinen Piraten, die auch mal die Küchenschublade kapern. Aber eine Insel, die eingebunden ist in ein soziales Umfeld und den Kontakt und die Beziehungen zu anderen Familien.

Wir unterstützen nicht nur den aktuellen FragNebenan-Familienschwerpunkt, sondern auch Sie beim Weiterkommen im Beruf. 

Eine gute Nachbarschaft hilft Eltern wie Kindern. Denn das Familienleben spielt sich meist in der näheren Umgebung ab. Es ist einfach praktisch, wenn Kindergarten, Schule, Sport- oder Spielplätze in der Nähe sind. Und Menschen, auf die man sich verlassen kann. Andere Eltern, mit denen man sich austauschen kann und die man um Rat fragen kann. Hilfsbereite Nachbarn und Nachbarinnen oder vielleicht sogar Leihomas oder -opas. Und Spielkameraden oder beste Freundinnen. Nützlich sind natürlich auch schnelle Tipps für eine nette Babysitterin, eine gute Schule oder englischsprachige Kinderbetreuung. 

Gemütliches Beisammen sein für Klein und Groß

Mutter Ivana aus dem 6. Bezirk erzählt: „Es ist oft sehr schwierig, Freunde zu treffen, die in weit entfernten Bezirken wohnen. Leute, die in unserer Umgebung leben, können wir öfters treffen. Ich habe eine Familie auf dem Spielplatz kennengelernt und seitdem unterstützen wir uns gegenseitig, auch mit gutem Rat und Tat. Wir helfen uns mit Kindern aufpassen, es ist wirklich ein Schatz, einige Freunde in der Nähe zu haben, die sind bereit zu helfen wenn wir mal kurzfristig in die Arbeit gerufen sind und Kindergarten noch zu ist.” 

Oft sind die Kinder schon Grund genug, miteinander direkt in Kontakt zu kommen. FragNebenan bietet weitere Möglichkeiten, andere Familien kennenzulernen oder einfach schnell um Hilfe oder Rat zu fragen. 

Nachbarschaftshilfe für Familien in Zahlen

Es gibt ein großes Potenzial, das Eltern auf FragNebenan nutzen können. Eine Befragung der Nachbarinnen und Nachbarn ergab, dass beim Thema Kinder und Erziehung 43,2 Prozent bereit wären, zu helfen. Auf Nachbarskinder aufgepasst haben bereits 18 Prozent der Befragten. Weitere 60 Prozent können sich vorstellen, das bei Bedarf zu tun.

Auch für Schulkinder gibt es Hilfe. 11 Prozent haben bereits Nachbarskindern etwas für die Schule erklärt oder bei Hausaufgaben geholfen. 69 weitere Prozent würden gerne helfen, wenn man sie fragt.*

* laut einer 2014 durchgeführten Studie in Kooperation mit der Universität Wien

Rund 17.500 Nachbarinnen und Nachbarn unterstützen ihre Nachbarschaft auf FragNebenan, Tendenz steigend. Wer angemeldet ist, kann aus einer Liste auswählen, wie er oder sie gerne Nachbarn unterstützen möchte. Das ist keine Verpflichtung, sondern soll nur aufzeigen, was für ein Potenzial in der Nachbarschaft steckt. Zum Beispiel würden rund 5.300 Nachbarn kurz auf die Nachbarskinder aufpassen. Kindern etwas zu erklären sind 4.000 bereit. Interessant sind aber sicher noch mehr Hilfsangebote wie etwa zur Apotheke zu gehen, wenn man das Kleinkind nicht allein daheim lassen möchte, 7.700 Nachbarn erklären sich dazu bereit.

Aber das sind nur Zahlen. Die Erfahrung zeigt: Geholfen wird so gut wie immer. Und die Möglichkeiten in der Nachbarschaft sind groß. Da darf man ruhig kreativ sein und es sich leicht machen (lassen). Sich in der Kinderbetreuung abwechseln, mit- oder füreinander kochen, was vom Einkaufen mitbringen lassen oder Kinderkleidung weitergeben.

Liebe Mamas und Papas, nutzt FragNebenan, wie ihr es braucht! Oder wie Pippi sagen würde: Macht euch FragNebenan, wie es euch gefällt! ;)
 

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Kommentare

Das hört sich gut an,dass man hier auch beim Kinder aufpassen unter einander geholfen wird.
Ich bin eine alleinerziehende Mama von einem 5 jährigen Bub und ich arbeite Vollzeit im Bereich Systemgastronomie .Es war/ist immer mein Problem (gewesen) ,wer auf mein Sohn aufpassen kann besonders wenn der Spätschicht ruft..