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Zero Waste! Tipps für Haushalt und Hygiene | FragNebenan

Zero Waste! Tipps für Haushalt und Hygiene Highlight

Im Haushalt gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten zur Müllvermeidung. Beim Putzen gibt es viele kleine Tipps und im Badezimmer könnte man auf so einige Produkte verzichten. Bei den Zero-Waste-Tipps ist jedenfalls für jede und jeden was dabei, angefangen von Zahnbürsten aus Holz bis zur Herstellung von Reinigungsmitteln. Hier sind weitere Tipps welche wir aus der FragNebenan Nachbarschaft bekommen haben:
 

 

Reinigungsmittel

Zum Putzen Zuhause eignen sich viele Hausmittel. Essig und Wodka sind zum Beispiel sehr vielseitig einsetzbar. Gemeinsam mit Salz entfernt Essig Kalkablagerungen. Verdünnt mit Wasser eignet er sich zum Putzen von Fenstern. Essig gemischt mit Backpulver ist besonders effektiv und hilft sogar gegen Ablagerungen in Rohren. Für dreckige Fenster hilft, dünn aufgesprüht, Wodka. Zum Abwischen nimmt man besser altes Zeitungspapier als Küchenrolle. Bei schlechten Gerüchen auf Oberflächen hilft eine Reinigung mit Essig und bei stinkenden Textilien kann Wodka aufgesprüht Wunder bewirken. Zur Reinigung von Metall eignet sich übrigens Kaffeesatz sehr gut.

Wer Putzmittel nicht selbst herstellen will, kann auf natürliche Produkte zum Nachfüllen zurückgreifen. Diese gibt’s zum Beispiel in der Füllbar in 1070 Wien.

 

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Foto: Ein Jahr im Glas

 

Geschirrspülmittel

Geschirrspülmittel kann man sich relativ leicht selbst herstellen. So wird’s gemacht:

Rezept für Geschirrspülmittel für den Geschirrspüler:
300g Zitronensäure in Pulverform, 300g Waschsoda (nicht Kristallsoda), 300 Natron, 125g Spülmaschinensalz. Das alles vermischen und in einem luftdichtes Gefäß verschließen,     damit es keine Feuchtigkeit zieht.
Pro Waschgang 1-2 TL verwenden.

 

Rezept für Klarspüler
300ml Alkohol, 200 ml Wasser, 80g Zitronensäure
In einem Topf das Wasser erhitzen und die Zitronensäure auflösen. Die Mischung in eine leere Glasflasche füllen und den Alkohol dazugeben.


Mistkübel

Der Mistkübel kann mit Zeitungspapier ausgelegt werden oder einfach gleich ausgespült werden. Wenn man das nicht möchte, kann man kompostierbare Müllsackerl bzw. alte Plastiksackerl verwenden.

 

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Foto: Ein Jahr im Glas

 

 

Badezimmer

Keine Duschgels oder Duschbäder verwenden - kam ganz oft als Antwort! Seifen für Haut und Haare sind um einiges umweltfreundlicher und halten länger. In kleinen Organzabeuteln aufgehängt hat man auch gleich ein schäumendes Peeling. Und wer nach einem Produkt für alles sucht: Plaine ist Duschgel, Shampoo und Rasierschaum in Einem.

Zum Zähneputzen wird von vielen Nachbarn eine Zahnbürste aus Holz verwendet und Seifenstücke werden gegenüber Flüssigseifen bevorzugt. Als Ersatz für Wattepads kann man kleine Stoffpads nähen, die man dann einfach in der Waschmaschine mitwäscht. Zum Abschminken eignen sich waschbare Mikrofaser-Abschminktücher. Diese entfernen auch wasserfestes Make-Up. Außerdem empfehlen Frauen die Verwendung von Menstruationstassen, bekommt man zum Beispiel über Erdbeerwoche.

 

Deodorant

Deodorant kann man auch leicht selbst herstellen:

hier ein Rezept von Nachbarin Ilona:
3 EL Kokosöl mit 2 EL Stärke und 1 EL Natron vermischen, ca 10 Tropfen Limettenöl (rein ätherisch) und 2 Tropfen Teebaumöl untermischen.
Kokosöl pflegt und wirkt antibakteriell, Natron neutralisiert Gerüche, Salbei- bzw Limettenöl stoppt die Transpiration, das Teebaumöl verhindert dass sich Pilze oder Bakterien ansiedeln, die Stärke ist nur Träger und nimmt Feuchtigkeit auf. Wer zusätzlich 2 EL geschmolzenes Bienenwachs untermischt, bekommt eine feste Mischung für einen Stick.

 

No Poo - Haarewaschen

Als Shampoo Ersatz eignet sich Lavaerde oder Roggenmehl. Zum Haarewaschen mit Roggenmehl gibt es einige ausführliche Erfahrungsberichte. Vor der Umstellung mit einer Natron-Grundreinigung beginnen, das heißt 3x mit Natron die Haare waschen. Ab dann wird mit einer Roggenmehl-Wasser Mischung weitergemacht. Am Ende wird immer nochmals sauer nachgespült mit Essig- oder Zitronenwasser, das macht die Haare weich. Bei fettigem Haar kommt ein Eidotter ins Spiel und bei trockenem Haar wird Öl verwendet. Wer mehr dazu erfahren will, googelt am besten nach “No Poo” um diesbezüglich weitere Infos zu bekommen.

 

Sonstiges

Nachbarin Julia schreibt: “Geschenkverpackungen, Gummiringerl, Schachteln und Schächtelchen, Nylonsackerl (von Obst und Gemüse, wenn nötig), Eierschachteln, brauchbare Flaschen aufheben und wiederverwenden. Ich brauche dadurch sicher ein Zwanzigstel an Verpackungsmaterial im Vergleich zu früher. (Teilweise noch weniger.) Und ich habe KEIN riesiges Sammellager mit diesen Dingen, sondern nur das Nötigste.”

 

Vielen Dank an www.einjahrimglas.at für die schönen Fotos!

 

 

erstellt in Nützliche Tipps am Februar 03 2021 um 13:50

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